Ein Briefing – viele Inspirationen

Studierende präsentieren ihre Arbeiten der zweiten Praxisphase

Inspiration Präsentation M. Brasch
Film als Inspiration der Arbeit von Maria Brasch „35 Millimeter“

23.05.2013
Was verbindet Filme, Fenster und Farbkontraste? Es sind Inspirationen für Studierende im Designmanagement. Auf der Suche nach einem konzeptionellen Ausgangspunkt für ein zu gestaltendes Lichtobjekt fanden sie vielseitige Anregungen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie jetzt am Übergang von der betrieblichen Ausbildungs- zur akademischen Studienphase. Denn die dual Studierenden der BGBA lernen beide Welten kennen. Und dieses besondere Engagement wird belohnt: Für jede erfolgreich absolvierte Praxisphase werden Leistungspunkte im Studium gutgeschrieben. Und am Ende des Studiums wartet der doppelte Abschluss: Gesellenprüfung plus Bachelor of Arts.

So manches studentische Konzept war überraschend eigenständig in der Ideenfindung. Und das trotz eines gleichlautenden Briefings für alle Studierenden. Die Bewerter der Kolloquien ließen sich die argumentative Logik und entwerferische Schlüssigkeit der Konzepte erklären. Denn gefragt war das systematische Denken im Formbildungsprozess. Diese designrelevante Kompetenz galt es mit Abschluss der zweiten Praxisphase unter Beweis zu stellen. Und die Studierenden ließen sich nicht lange bitten. Sie präsentierten ein breites Spektrum konzeptioneller Ideen und gestalterischer Umsetzung. Dabei hatte die Auseinandersetzung mit Licht und dessen Bedeutung für den Menschen am Anfang gestanden.

P. Wienczowski Präsentation Praxisaufgabe 3-5-2013
Der Studierende Phillip Wienczowski (links) bei der Präsentation seiner Leuchte im Kreis der BGBA-Bewerter.

Das Fenstermotiv als Lichtquelle
Der Studierende Phillip Wienczowski griff auf die Idee des Fensters als eigentliche Lichtquelle im Raum zurück. So besteht die Grundform seiner Leuchte aus einem rechteckigen Rahmen – ausgeführt in Beton. Analog zu einer Jalousie vor dem Fenster entschied er sich für ein dünnes Holzfurnier, das im Innern des Rahmens – wie schwebend – eingespannt wurde. Die Helligkeit der Leuchte wirkt so angenehm gedämpft und durch die Holzmaserung dynamisch, fast wie ein Kaminfeuer. Es entstand ein mutiger Kontrast zwischen transparent und massiv, zwischen warm und kalt, zwischen Innen und Außen. Ein schlüssiger und spannungsreicher Entwurf, wie die Bewerter des Kolloquiums befanden.
Maria Brasch Leuchte
Spiel mit Realität und Illusion: die Leuchte von Maria Brasch

35 Millimeter – die Leuchte für Cineasten
Die Studierende Maria Brasch entwarf einen Lampenschirm aus 35mm-Filmband. Locker konzentrisch um die Lichtquelle gewickelt und an einer Halterung befestigt, werden so die Bildmotive des Filmstreifens auf die Wände projiziert. Eine Leuchte als trügerisches Spiel mit Bild und Abbild, Realität und Illusion? Jedenfalls eine Arbeit, die die symbolischen und narrativen Dimensionen der gestalterischen Leitidee konsequent auszuspielen wusste – bis hin zu den designmanagement-relevanten Fragen nach der Zielgruppe, deren Lifestyle und Designanspruch.
F. Bohlaender Präsentation Praxisaufgabe 04-05-2013
Die Studierende Fabienne Bohländer erläuterte den Prozess der Formfindung auf Basis einer Trendrecherche.

Designtrends – eine runde Sache
Einen anderen Weg der Ideenrecherche ging die Studierende Fabienne Bohländer. Aus ihrer Entscheidung für die kreisrunde Form als Ausgangspunkt ihres Konzepts entstand ein in allen Details durchdacht gestalteter Entwurf. Dabei bezog sie aktuelle Trends in Farben, Materialwahl und Innenbeleuchtung ein. Ergebnis war eine Leuchte, die mit einer klaren, reduzierten Form, mit Farbkontrasten und einem außergewöhnlichen Materialmix aktuelle Designtrends zum Ausdruck brachte.
S. Pengilly Präsentation Praxisaufgabe 4-5-2013
Stefanie Pengilly visualisierte anschaulich die Bearbeitungsschritte ihres gestalterischen Prozesses.

Das Experiment im systematischen Suchprozess
„Jedes Teil der Leuchte hat einen Grund und ist durchdacht“, so stellte die Studierende Stefanie Pengilly das Ergebnis ihres experimentell geprägten, systematischen Suchprozesses vor. Im Wechselspiel von kreativen Ideen und wissensbasierten Inspirationen hatte sie zu einer komplexen, logisch nachvollziehbaren Form gefunden. Ihre Aussage brachte zutreffend den Lernerfolg der zweiten Praxisphase auf den Punkt.

Bewertungskriterien als Maßstab studentischer Leistung
Gemessen wurde die Leistung der Studierenden an vorab formulierten Bewertungskriterien: An der konzeptionellen Entwurfsqualität auf einem dem Studienabschnitt angemessenen künstlerisch-gestalterischen Niveau, an der fachwissenschaftlichen Reflexions- und Argumentationsfähigkeit, am Beurteilungsvermögen betrieblich-praktischer Zusammenhänge und schließlich an der Kommunikationsqualität der schriftlichen Unterlage und der mündlichen Präsentation. Die Bewerter der Kolloquien waren sich einig: Alle Studierenden der Klasse Designmanagement haben das Ziel erreicht. Sie schlossen innerhalb einer kurzen Bearbeitungszeit ihre Arbeiten inklusive Objekt, Dokumentation und Präsentation ab. Sie sind mit Erfolg in das zweite akademische Semester gestartet.

Bewerbungsschluss für WS 2018

Designmanagement und Produktgestaltung
15.02.2018

Innovationsmanagement
31.03.2018

Ihre BGBA-Ansprechpartner:

Simon Hohmann2

Prof. Nicole Simon
Akademieleiterin

Elke Hohmann
Geschäftsführerin

„Duale Studiengänge in Produktgestaltung, Designmanagement und Innovationsmanagement – das gibt es nur in Hanau. Hier haben Sie die Chance, doppelt zu punkten: mit Berufsausbildung und Bachelor-Examen. Wir beraten Sie gerne!“

Studierendensekretariat
Tel. 06181 – 6764640

Mail
studierendensekretariat@bg-ba.de

E-Mail

Termine Mappenberatungen (donnerstags):
25.01.18 um 15:00 Uhr
22.02.18 um 14:00 Uhr
29.03.18 um 14:00 Uhr

Eignungsfestellung - Hinweise zur Mappe

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